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Weltmeisterschaften in Melbourne
Meike Freitag Vizeweltmeisterin mit der 4 x 200 m Freistilstaffel
Bei den Weltmeisterschaften der Schwimmer in Melbourne waren zwei Frankfurter Schwimmer, Meike Freitag und Helge Meeuw, am Start.
Meike Freitag konnte ihre guten Leistungen von den Deutschen Wintermeisterschaften wiederholen. In ihrem Einzelrennen über 200 m Freistil qualifizierte sich die Frankfurterin nach dem Vorlauf als Neunte in 1:59,24 für den Zwischenlauf. Hier belegte Meike in 1:59,60 Minuten den 14. Platz. In der 4 x 200 m Freistil waren Annika Lurz und Britta Steffen für den Endlauf gesetzt. Die beiden freien Plätze wurden im Vorlauf ausgeschwommen. Hier setzte sich die SGF-Schwimmerin als 3. Staffelschwimmerin in 1:58,58 Minuten souverän durch. Im Endlauf startete Meike als Startschwimmerin und schlug nach 1:59,56 Minuten an. Am Ende schwamm das Deutsche Quartett in 7:53,82 Minuten auf den 2. Platz. Einen weiteren Start hatte Meike im Vorlauf über 4 x 100 m Freistil. Hier schwamm sie als 3. Schwimmerin der Staffel ausgezeichnete 0:55,19 Minuten.
Für Helge Meeuw standen diese Weltmeisterschaften unter keinem guten Stern. Über 100 m Rücken schwamm Helge im Volauf 0:55,11 Minuten und erreichte als Zehnter den Zwischenlauf. Helge konnte sich dort nicht steigern und schied mit 0:55,37 Minuten als Fünfzehnter aus. Über 200 m Rücken lief bei dem Frankfurter gar nichts. Mit 2:02,34 Minuten schwamm Helge ca. 6 Sekunden über Bestzeit und belegte den enttäuschenden 25. Rang. Auch in der Lagenstafffel des DSV lief es nicht besser. Als Startschwimmer in der Rückenlage schlug Helge in 0:56,40 Minuten an. Am Ende belegte die Lagenstaffel in 3:41,50 Minuten den 15. Platz. Woran dieser Einbruch lag, muß in Ruhe analysiert werden.
Insgesamt waren die Leistungen der deutschen Schwimmer bei dieser WM schlecht. Von 26 gestarteten Schwimmern schwamm nur 1 Schwimmerin eine neue persönliche Bestzeit. Alle anderen Schwimmer blieben zum Teil deutlich hinter ihren Bestzeiten und den Zeiten der Deutschen Wintermeisterschaften zurück.. Eine so schlechte Bilanz gab es lange nicht mehr. Die Schwimmer mit ihren Heimtrainern sowie dem Sportdirektor des DSV, Örjan Madsen, bleibt allerdings bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking genügend Zeit die Fehler zu korrigieren.
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