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DM Berlin 2009

Sport-Star Cup

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20./21.03.10

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Deutsche Meisterschaften: 4 Titel für die SG Frankfurt

Helge Meeuw gewinnt 50 m und 100 m Rücken mit neuem Deutschen Rekord

Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Europasportpark in Berlin ging es neben der Vergabe der Titel auch um die Fahrkarten für die Weltmeisterschaften in Rom und die Weltmeisterschaften der Studenten (Universiade) in Zagreb. Für ein Ticket für einen Einzelstart zur WM muss Platz 1 oder 2 belegt und eine Normzeit (ca. 10. Platz der Weltbestenliste) unterboten werden. Für die beiden Freistilstaffeln, 4x100 und 4x200 m Freistil, werden die Schwimmer der Plätze 1 bis 4 zur WM Olympia mitgenommen, wenn sie ebenfalls eine Normzeit unterboten haben.

Das Team der SGF fuhr mit vier Damen und fünf Herren nach Berlin. Von dem 9-köpfigen Frankfurter Aufgebot qualifizierten sich Helge Meeuw und Lukasz Wojt (bereits bei den polnischen Meisterschaften für Polen) für die WM sowie Marco di Carli für die Universiade.

Die Diskussion um die Freigabe der Hightech-Anzüge, 2 Tage vor Beginn der Meisterschaft wurden die zuvor verbotenen Anzüge wieder freigegeben, war das beherrschende Thema dieser Meisterschaft. Diese Anzüge, die die Wasserlage und die Gleiteigenschaften der Schwimmer erheblich verbessern, trugen dazu bei, dass mehrere Welt-, Europa- und Deutsche Rekorde geschwommen wurden.

Helge Meeuw gewann mit neuen Deutschen Rekorden die Titel über 50 m Rücken in 0:24,64 Minuten und über 100 m Rücken in 0:53,08 Minuten. Über 100 m Schmetterling holte Helge hinter Benjamin Starke (SG Neukölln Berlin) mit neuer persönlicher Bestzeit in 0:52,26 Minuten die Silbermedaille.

Die beiden anderen Titel gewannen die Herren der SGF in den Freistilstaffeln. Über 4 x 100 m Freistil in der Bestsetzung Stefano Razeto, Helge Meeuw, Kai Heftrich und Marco di Carli in 3:18,54 Minuten und über 4 x 200 m Freistil mit Lukasz Wojt, Stefano Razeto, Kai Heftrich und Helge Meeuw in 7:25,74 Minuten.

Lukasz Wojt startete bei den Deutschen Meisterschaften nur an einem Tag, da er an den anderen Wettkampftagen in Frankfurt an der Universität Klausuren schreiben musste. Neben dem Titel in der Freistilstaffel wurde Lukasz über 400 m Lagen in 4:19,37 Minuten Vizemeister.

Sarah Köhler, die bereits bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 3 Jahrgangstitel gewann und sich dort für die Jugendeuropameisterschaften in Prag qualifiziert hat, überzeugte auch bei den offenen Deutschen Meisterschaften. Über 1500 m Freistil in 16:52,38 Minuten und über 800 m Freistil in 8:43,08 Minuten verbesserte Sarah ihre persönlichen Bestzeiten erneut und wurde zweifache Vizemeisterin. Auch über 400 m Freistil in 4:16,13 Minuten schwamm Sarah ein ausgezeichnetes renn und belegte dort den 4. Platz.

Marco di Carli zeigte bei den Meisterschaften weiter aufsteigende Tendenz. Über 100 m Rücken gewann der Olympiafinalist von 2004 über diese Strecke in 0:55,14 Minuten die Bronzemedaille. Über 50 m Freistil schwamm Marco zwar persönliche Bestzeit in 0:22,73 Minuten, verfehlte aber den Platz auf dem Siegerpodest ganz knapp und landete auf dem 4. Rang. Über die doppelt lange Distanz belegte Marco in 0:49,63 Minuten den 5. Platz sowie über 50 m Rücken in 0:26,26 Minuten den 7. Rang.

Stefano Razeto, erreichte neben seinen 2 Goldmedaillen in der Staffel dreimal das A-Finale. Über 200 m Schmetterling konnte Stefano seinen Erfolg aus dem Vorjahr, Vizemeister, nicht wiederholen und belegte den 5. Platz mit 2:02,63 Minuten. Über 100 m Schmetterling wurde er in 0:54,89 Minuten Siebenter und über 100 m Freistil in 0:50,78 Minuten Achter.

Kai Heftrich, der ebenfalls mit beiden Frankfurter Staffeln zum Sieg schwamm war viermal im B-Finale vertreten. Über 100 m Freistil (0:50,78 Minuten, 12. Platz), 50 m Freistil (0:23,63 Minuten, 13. Platz), 200 m Freistil (1:57,26 Minuten, 16. Platz) und 100 m Rücken (0:59,56 Minuten, 16. Platz).

Die drei Frankfurter Schwimmerinnen, Ines Biehler, Désirée Illsinger und Laura Schamber, hatten zum Teil mehrere krankheitsbedingte Trainingsunterbrechungen, so dass sie diesmal keine persönliche Bestzeiten schwammen. Ines hatte über 100 m Rücken in 1:05,60 Minuten (20. Platz), Désirée über 50 m Brust in 0:35,10 Minuten (37. Platz) und Laura über 50 m Rücken in 0:31,95 Minuten ihre besten Resultate.

 

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