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Deutsche Meisterschaften 2009 auf der Kurzbahn
Lukasz Wojt und Helge Meeuw Deutsche Meister, 4 x 50 m Rückenstaffel schwimmt neuen Deutschen Rekord
Die Deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn in Essen waren für die Schwimmer der SGF sehr erfolgreich. Insgesamt 12 Medaillen gewannen die Frankfurter Schwimmer, 2 Gold-, 5 Silber- und 5 Bronzemedaillen. Damit belegt die SGF hinter SG Essen (10-2-8), SV Halle (7-2-3), SV Würzburg (5-4-1), Hamburger SC (5-0-0) und SV Nikar Heidelberg (3-2-1) den 5. Rang im Medaillenspiegel.
Dies ist umso höher zu bewerten, da Lukasz Wojt und Helge Meeuw jeweils nur für eine Einzelstrecke gemeldet hatten. Mehr Starts war für beide Leistungsträger der SGF nicht möglich, da sie noch Prüfungen an der Universität hatten. Davon unbeeindruckt ließen sich beide auf ihren Hausstrecken den Titel nicht nehmen. Lukasz gewann die 400 m Lagen in ausgezeichneten 4:04,82 Minuten und Helge schlug nach 0.50,28 Minuten souverän als Erster über 100 m Rücken an.
Benjamin Bilski gelang es nach seinem Wechsel zu Beginn der Wintersaison von Wiesbaden nach Frankfurt diesmal auf den Punkt topfit zu sein. Über 200 m Schmetterling wurde Benjamin in hervorragenden 1:55,96 Minuten Deutscher Vizemeister. Über 200 m Lagen gewann „Billy“ in 1:58,69 Minuten die Bronzemedaille. Außerdem stand er noch über 200 m Freistil (1:44,76 Minuten) im Finale und belegte dort den 6. Platz.
Ebenfalls Silber und Bronze gewann Manuel Schwarz, der auf den Langstrecken seine Qualitäten unter Beweis stellte. Über 800 m Freistil belegte der Neu-Frankfurter den 2. Rang in 7:47,45 Minuten und über 1500 m Freistil den 3. Platz in ausgezeichneten 14:54,58 Minuten. Hier unterbot er erstmals die 15-Minutenschallmauer. Auch über 400 m Freistil (3:47,96 Minuten) etablierte sich Manuel mit seinem 5. Platz in der nationalen Spitze der Freistilschwimmer der Mittel- und Langstrecken.
Marco di Carli knüpfte an alte Zeiten an und stand bei diesen Deutschen Meisterschaften in drei Einzelwettbewerben auf dem Siegerpodest. Über 50 m Rücken gewann Marco in 23,63 Sekunden die Silber- und über 100 m Rücken in 0:51,70 Minuten die Bronzemedaille. Außerdem belegte er über 100 m Lagen in 0:53,35 Minuten den 3. Platz.
Stefano Razeto qualifizierte sich über 100 m und 200 m Schmetterling sowie über 200 m Freistil für das Finale. Über 200 m Schmetterling gewann „Ste“ hinter Toni Embacher vom SV Halle (1:54,78 Minuten) und seinem Vereinskammerden Benjamin Bilski (1:55,96 Minuten) die Bronzemedaille. Über 200 m Freistil drehte Stefano den Spieß um und belegte in 1:44,71 Minuten den 4. Rang vor Benjamin. Über 100 m Schmetterling erreichte Stefano in 52,40 Sekunden den 5. Platz.
Bei den Damen ruhten die Frankfurter Hoffnungen auf Sarah Köhler und Ines Biehler. Sarah zeigte ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten im Mittel- und Langstreckenbereich. Über 1500 m Freistil verfehlte Sarah den Titel nur ganz knapp um den Wimpernschlag von 8/100 Sekunden. Sarah wurde in 16:36,66 Minuten hinter Elisa Thimm von der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen (16:36,58 Minuten) Deutsche Vizemeisterin. Über 800 m Freistil (8:39,60 Minuten) belegte Sarah den 4. Platz und über 400 m Freistil (4:14,83 Minuten) den 5. Rang. Ines Biehler erreichte 3 Mal das Finale. Über 50 m Rücken (28,84 Sekunden), 100 m Rücken (1:01,64 Minuten) und 200 m Freistil (2:00,42 Minuten) schwamm Ines jeweils auf den 6. Platz.
Wie stark die Mannschaft der SGF in diesem Jahr bei den Deutschen Meisterschaften war, zeigen auch die Staffelergebnisse. Über 4*50 m Freistil gewannen die Frankfurter Männer, Kai Heftrich, Benjamin Bilski, Stefano Razeto und Marco di Carli in 1:27,39 Minuten die Silbermedaille.
Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften hatte die SGF einen Rekordversuch über 4*50 m Rücken der Männer angemeldet. Helge Meeuw, Kai Heftrich, Benjamin Bilski und Marco di Carli unterboten die alte Bestmarke deutlich und schwammen in 1:40,46 Minuten einen neuen Deutschen Rekord.
Für die Kurzbahneuropameisterschaften qualifizierten sich bei den Deutschen Meisterschaften die Frankfurter Schwimmer Helge Meeuw, Marco di Carli und Lukas Wojt.
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