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Deutsche Meisterschaften auf der Kurzbahn Lukasz Wojt und Helge Meeuw Deutsche Meister
Lukasz Wojt, Neuzugang bei der SG Frankfurt, zeigte zu Beginn der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Essener Hallenbad seine Klasse. Bei seinem einzigen Start über 400 m Lagen siegte Lukasz in 4:06,56 Minuten souverän vor Yannick Lebherz vom DSW 12 Darmstadt in 4:09,05 Minuten. Die Zeit von Yannick Lebherz bedeutet neuen Deutschen Rekord. Für Lukasz, der die polnische Staatsbürgerschaft besitzt und für Polen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking an den Start ging, war dies ein neuer Polnischer Rekord sowie neuer Hessischer Rekord.
Helge Meeuw, ebenfalls Olympia-Starter in Peking, konzentrierte sich bei diesen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften ganz auf die 50 m und 100 m Rücken. Helge gewann über die 100 m Rücken in 0:51,62 Minuten deutlich vor Dominik Keil (SG Essen), der 0:52,47 Minuten für diese Strecke benötigte. Über die 50 m Rücken schlug Thomas Rupprath (SC Empor Rostock) in 0:23,54 Minuten knapp vor Helge (0:23,69 Minuten) an. Helge war mit seiner Zeit sehr zufrieden, da er nur 1/10 Sekunde über Bestzeit geschwommen war.
Bei den Damen überzeugte Ines Biehler, die über 50 m Rücken (0:28,94 Minuten) und 100 m Rücken (1:02,78 Minuten) jeweils den 4. Rang erzielte und nur knapp den Sprung auf das Siegerpodest verfehlte. Nachdem es am Anfang bei Ines über 200 m Rücken (2:21,34 Minuten und Platz 13) nicht ganz so gut lief, ließ Ines sich nicht aus der Ruhe bringen und steigerte an den nächsten Wettkampftagen ihre Bestzeiten über 50 und 100 m Rücken um jeweils fast 1 Sekunde.
Stefano Razeto, Deutscher Vizemeister im Sommer 2008 über 200 m Schmetterling, erreichte über seine Spezialstrecke das Finale und wurde dort in guten 2:00,48 Minuten Sechster. Zuvor hatte er im Vorlauf seine persönliche Bestzeit auf 1:59,54 Minuten verbessert. Stefano war zudem eifrigster Frankfurter Teilnehmer. Er sprang insgesamt 11 Mal ins Wasser. 5 Mal im Vorlauf und 5 Mal im A- oder B-Finale sowie in der 4 x 50 m Freistilstaffel. Hier belegte er mit seinen Vereinskameraden Kai Heftrich, Dennis Schell und Paul Kreusch überraschend in 1:31,90 Minuten den 6. Rang. Über 100 m Schmetterling (0:53,60 Minuten, Platz 8), 50 m Schmetterling (0:24,67 Minuten, Platz 10), 100 m Rücken (0:55,74 Minuten, Platz 11) und 200 m Freistil (1:47,17 Minuten, Platz 11) schwamm Stefano jeweils neue persönliche Bestzeiten.
Ebenfalls das B-Finale bei den Herren erreichte Kai Heftrich. Kai unterbot im Vorlauf in 0:49,71 Minuten erstmals die Schallmauer von 50 Sekunden. Im Endlauf belegte der Frankfurter in 0:50,18 Minuten den 11. Platz.
Bei den Damen zeigte Cecilia Razeto einmal mehr ihre Vielseitigkeit und Klasse. Über 100 m Rücken steigerte Ceci ihre persönliche Bestzeit über 2 Sekunden und belegte in 1:01,66 Minuten einen ausgezeichneten 7. Rang. Auch über 100 m Lagen schwamm Ceci im B-Finale und erreichte dort in 1:05,51 Minuten den 10. Platz.
Unsere jüngeren Schwimmer überzeugten mit ihren Leistungen ebenfalls bei dieser Meisterschaft. Die 14-jährige Sarah Köhler zeigte auf den Freistilstrecken ihr Potential und erzielte mit Rang 9 über 800 m Freistil (8:56,64 Minuten) ihre beste Platzierung. Ebenfalls ins B-Finale schwamm die 17-jährige Sophia Auer, die über 200 m Schmetterling sich enorm steigerte und in 2:17,70 Minuten einen hervorragenden 10. Platz erzielte. Ihre gleichaltrige Vereinskollegin Laura Schamber steigerte ihre Bestzeit über 100 m Rücken auf 1:03,99 Minuten. Für unsere anderen Nachwuchsschwimmer, bei den Mädchen Katharina Müller Dott und Alxa Heyn sowie bei den Jungen Paul Kreusch, Dennis Schell und Johannes Blechar galt es Erfahrungen bei nationalen offenen Meisterschaften zu sammeln. Dies machte der Frankfurter Nachwuchs mit Bravour und schwamm dabei eine Vielzahl neuer persönlicher Bestzeiten.
Michael Ulmer
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