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13 Medaillen für die SGF bei den Europameisterschaften der Masters in Cadiz
Antje Auhl schafft den Hattrick auf den Schmetterlingstrecken
Die Masterschwimmer der SGF bewiesen erneut ihre Qualitäten und brachten von den Europameisterschaften in Cadiz/Spanien insgesamt 13 Medaillen nach Hause. Und das, obwohl wieder einmal nur ein kleines Team von sieben Frauen und einem Mann die Herausforderung angenommen hatte.
Besonders erfolgreich war unsere Schmetterlingsspezialistin Antje Auhl. In der AK 30 schaffte sie den Hattrick und sicherte sich in hervorragenden Zeiten die Goldmedaille auf 50 m (0:29,30 Minuten), 100 m (1:05,58 Minuten) und 200 m (2:26,74 Minuten). Die Zeit von 0:29,30 Minuten auf 50 m bedeutete sogar eine Verbesserung des Deutschen Rekordes, den sie bereits bei den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg aufgestellt hatte. Weitere Medaillen errang sie über 200 m Lagen (2:33,76 Minuten) und 100 m Freistil (1:01,49 Minuten). Hier schlug sie jeweils als Dritte an.
Annerose Trobisch schaffte es in der AK 60 einen kompletten Medaillensatz zu erschwimmen. Gold holte sie auf 100 m und 200 m Brust in 1:35,72 Minuten bzw. 3:31,78 Minuten, Silber errang sie auf 50 m Brust (0:42,90 Minuten) und Bronze auf 50 m Schmetterling (0:39,43 Minuten). Ein fünfter Platz war das Ergebnis auf 200 m Lagen.
Haike Höler, seit Jahren eifrige Medaillensammlerin, tummelte sich erneut auf den vorderen Plätzen. Allerdings befindet sie sich am Ende ihrer Altersklasse (AK 70), so dass es diesmal für sie schwerer war, Medaillen zu erringen. Dennoch war sie Silber über 50 m Schmetterling (0:44,90 Minuten) und Bronze auf 100 m Schmetterling (1:49,61 Minuten). Auf 100 m Rücken schlug Haike als Vierte, auf 50 m Rücken als Siebte an.
Auch Antje Praefcke steht dieses Jahr am Ende ihrer Altersklasse (AK 35) und schlug sich tapfer gegen die in der Regel jüngere internationale Konkurrenz. Sie konnte die Bronzemedaille über 50 m Brust (0:37,11 Minuten) und 50 m Schmetterling (0:31,45 Minuten) mit nach Hause nehmen. Hierbei stieg sie jeweils als erste Deutsche aus dem Becken. Die längeren Strecken liefen diesmal nicht so gut bei ihr, wobei teilweise auch das Material nicht mitspielte (aufgeplatzter Reißverschluss des Anzuges), aber es sprangen noch ein 10. und ein 12. Platz über 200 m Lagen und 100 mM Brust heraus.
Unsere Kraulspezialistin Iris Teckentrup war besonders erfolgreich im Freiwasser und stieg als sechste in der AK 45 aus dem salzigen Meerwasser. Außerdem errang sie den 7. Rang auf 800 m Freistil, den 9. Platz über 400 m Freistil, den 12. Platz auf 200 m Freistil sowie den 11. Platz über 100 m und 50 m Freistil.
Neuzugang Kaja Pistel schug in der AK 30 als Sechste über 100 m Freistil und als Zwölfte über 50 m Freistil an. Außerdem schaffte Katja über 50 m Brust Rang 9, über 100 m Brust Rang 7 und über 200 m Brust Rang 11.
Gisela Spille konzentrierte sich auf die kurzen Strecken. In der AK 70 erzielte sie den 12. Rang über 50 m Freistil, Rang 16 über 50 m Rücken und Rang 17 über 50 m Brust.
Der einzige Mann in der Mannschaft schlug sich tapfer. Steffen Auhl ließ die zahlreiche internationale Konkurrenz der AK 35 oft hinter sich und erzielte Platz 7 über 200 Meter Rücken, Platz 8 über 400 und 800 Meter Freistil sowie Platz 11 über 200 Meter Freistil. Außerdem schlug er über 3000 Meter beim Freiwasser als Zwölfter an. Neben Iris Teckentrup war er der einzige Mannschaftsteilnehmer, die sich ins offene Gewässer wagte.
Mangels Männerbeteiligung konnten diesmal nur zwei Frauenstaffeln gemeldet werden, die knapp an den Medaillenrängen vorbeischwammen. Sowohl die 4x50 m Freistilstaffel der AK 120 mit Antje Auhl, Antje Praefcke, Iris Teckentrup und Kaja Pistel sowie die 4x50 m Lagenstaffel der AK 160 mit Antje Auhl, Annerose Trobisch, Antje Praefcke und Kaja Pistel kamen jeweils auf den 4. Platz in 1:57.64 Minuten bzw. 2:16,53 Minuten.
Die Europameisterschaft war wieder einmal eine erfolgreiche internationale Meisterschaft für die Masters der SG Frankfurt, wie die vielen Medaillen und hervorragenden Platzierungen des kleinen aber feinen Teams zeigen.
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