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Kurzbahn-Europameisterschaften Bronzemedaillen für Lukasz Wojt und Helge Meeuw
Lukasz Wojt gelang es bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Rijeka erstmals bei einer internationalen Meisterschaft in die Medailleränge zu schwimmen. Über 400 m Lagen steigerte sich der Deutsche Meister über diese Strecke auf 4:05,13 Minuten und gewann die Bronzemedaille. Damit steigerte Lukasz seine persönliche Bestzeit, die er erst bei den Deutschen Meisterschaften um 2 Sekunden verbessert hatte, nochmals um 1,43 Sekunden. Diese Zeit bedeutete für Lukasz, der für Polen bei internationalen Meisterschaften startet, neuen Polnischen und neuen Hessischen Rekord. Über 200 m Lagen verpasste Lukasz den Sprung auf das Siegerpodest ganz knapp. Nachdem Lukasz bereits im Vorlauf mit 1:56,66 Minuten neuen Hessischen Rekord geschwommen ist, steigerte sich der Frankfurter im Finale auf 1:55,73 Minuten und lag damit nur 3/100 Sekunden hinter Bronzemedaillengewinner, Alam Cabello Forns (Spanien).
Helge Meeuw steigerte bei der Kurzbahn-EM seine Formkurve weiter. Nachdem er über 100 m Rücken mit 0:51,76 Minuten das Halbfinale erreicht hatte, qualifizierte sich der Frankfurter Rückenspezialist mit 0:51,26 Minuten für das Finale. Hier steigerte sich Helge auf 0:50,89 Minuten und gewann mit neuer persönlicher Bestzeit und neuem Hessischen Rekord die Bronzemedaille. Gold ging in Weltrekordzeit von 0:49,32 Minuten an den Russen Stanislav Donets. Über 50 m Rücken qualifizierte sich der Frankfurter nach 0:24,08 Minuten im Vorlauf und 0:23,78 Minuten im Zwischenlauf für das Finale. Hier schwamm Helge genauso wie sein Nationalmannschaftskollege Thomas Rupprath, aus Protest gegen die Ungleichbehandlung bei der Schwimmausrüstung, in kurzer Hose. Die deutschen Schwimmer müssen laut Sponsorvertrag von Adidas mit dem DSV in Adidas-Schwimmanzügen bei Nationalmannschaftseinsätzen starten: Diese Anzüge sind den anderen Firmenausrüstern unterlegen. In 0:24,36 Minuten erreichte Helge den 8. Rang.
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