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Weltmeisterschaften in Rom
Helge Meeuw Vizeweltmeister über 100 m Rücken und mit der Lagenstaffel, Lukasz Wojt mit Bestzeit über 200 m Lagen
Bei den Weltmeisterschaften der Schwimmer in Rom starteten von der SG Frankfurt Helge Meeuw für das deutsche Team und Lukasz Wojt für die polnische Nationalmannschaft.
Helge Meeuw gelang dabei der Durchbruch in die Weltspitze. Der Frankfurter Rückenspezialist schwamm über 100 m Rücken nach seinem Vorlauf (0:53,28 Minuten) im Halbfinale einen neuen Deutschen Rekord in 0:52,49 Minuten und qualifizierte sich für das Finale. Hier schlug er in 0:52,54 Minuten hinter dem Japaner Junya Koga als Zweiter an und jubelte über seine Silbermedaille. Damit gelang Helge endgültig der Durchbruch in absolute Weltspitze. Auch über 50 m Rücken erreichte er das Finale. Dabei schwamm der Frankfurter im Vorlauf (0:24,60 Minuten) und im Halbfinale (0:24,59 Minuten) jeweils neuen Deutschen Rekord. Im Finale schlug Helge nach 0:24,63 Minuten als Sechster an. Wie konstant seine Leistungen auf höchstem Niveau sind, belegt die Tatsache, dass er bei seinen 3 Starts über 50 m Rücken fast auf die 1/100 Sekunde gleich geschwommen ist. Über 100 m Schmetterling verbesserte Helge seine persönliche Bestzeit um 2/10 Sekunden und erreichte in 0:51,97 Minuten den 19. Rang. Zum Abschluss der Weltmeisterschaften, beim Finale der Lagenstaffel, ließ Helge es noch einmal richtig krachen. Als Startschwimmer schwamm Helge über 100 m Rücken in 0:52,27 Minuten einen neuen Europarekord und legte den Grundstein für die Silbermedaille des Deutschen Quartetts (Helge Meeuw, Hendrik Feldwehr, Benjamin Starke und Paul Biedermann) in 4:28,58 Minuten. Damit schwamm Helge in Rom 3 deutsche Rekorde und 1 Europarekord in den Einzelwettbewerben sowie 2 deutsche Rekorde mit der Staffel.
Vergessen war der Einbruch bei den Olympischen Spielen in Peking, als er bereits im Vorlauf ausschied und seine Zeit von den Deutschen Meisterschaften, die zu einer Medaille gereicht hätte, klar verfehlte.
Lukasz Wojt schwamm konzentrierte sich bei der WM ganz auf die 200 m Lagen. Lukasz verbesserte seine persönliche Bestzeit im Vorlauf auf 2:00,72 Minuten und belegte den 23.
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